UfU betreut ab sofort Schulen in Pankow

Im Herbst des Jahres 2018 erhielt das UfU erstmals nach über acht Jahren wieder den Zuschlag für die Betreuung der Schulen im Berliner Bezirk Pankow. Insgesamt 18 Schulen werden in den kommenden beiden Jahren durch das UfU betreut. Dazu gehören eine Reihe von unterschiedlichen Maßnahmen, die die Schulen in Anspruch nehmen können. Das Konzept soll in Nachfolge des bereits seit mehreren Jahren im Bezirk durchgeführten Energiesparprojektes weitergeführt werden.

Folgende Inhalte sind Bestandteil der Betreuung der Einrichtungen im Bezirk:

  • Individueller Support, Beratung und Begleitung der Schulen. Jede der Schulen wird im Rahmen des Projektes individuell beraten. In Abstimmung mit den zuständigen Personen in den Schulen wird in diesem Rahmen beispielsweise die Betreuung der Einzelraumregelung begleitet.
  • wählbare Module; Weiterhin wird jeder Schule die begleitete Durchführung von Projekttagen, Exkursionen und Schulungen vor Ort angeboten. Dies sind zum Beispiel Projekttage zu den Themen „Grundlagen Energiesparen“, „Heizen und Lüften“, „Strom und Beleuchtung“ oder „Klimawandel“.
  • Lehrkräftefortbildung; Diese Fortbildung dient dazu, das Thema breit in der Schule zu verankern. Die Lehrkräfte lernen hier bewährte Programmideen und Methoden kennen und erarbeiten Ideen für ihr persönliches Arbeitsfeld an der Schule
  • Zusammenarbeit mit Hausmeistern und dem technischen Dienstleister WEN; Die Hausmeister werden neben gezielten Fortbildungen mit in die Projektarbeit mit den Energieteams einbezogen. Der technische Dienstleister des Bezirks, verantwortlich für die Unterhaltung der Heizanlagen wird regelmäßig informiert und auf technische Mängel hingewiesen. Auch Verbesserungsvorschläge, die sich aus der Projektarbeit ergeben werden diesem mitgeteilt.

Finanziert wird das Projekt durch das Bezirksamt Pankow von Berlin, Abt. Schule, Sport, Facility Management und Gesundheit SE Facility Management, Fachbereich Hochbau.


Rege Beteiligung an der Fachtagung „Klimaschutz an Schulen“

„Digitale Ansätze für Klimaschutz an Schulen. Globale Perspektiven – lokales Handeln.“ – unter diesem Motto wurden auf der diesjährigen Fachtagung Problematiken aber auch Möglichkeiten der Digitalisierung thematisiert. Mit über 100 anwesenden Personen war die Fachtagung ausgesprochen gut besucht.

Das UfU organisiert seit 1998 jeweils zu Beginn der Heizperiode die jährliche Fachtagung „Klimaschutz an Schulen“. In jedem Jahr wird ein besonderes Schwerpunktthema festgelegt, das den roten Faden der Veranstaltung bildet. Bestandteile der Fachtagungen sind jeweils ein Vortragsteil im Plenum sowie Workshops in kleineren Gruppen.

Die Fachtagung richtet sich in erster Linie an Lehrkräfte, aber auch an andere pädagogische Mitarbeiter*innen, Schulleitungen, Erzieher*innen, Bildungsmultiplikator*innen sowie Vertreter*innen der Stadt- und Bezirksverwaltung.


Energiesparprojekt Halbe-Halbe: Abschluss des ersten Jahres

Das erste Jahr des Energiesparprojektes „Halbe-Halbe“ an sechs Leipziger Schulen endet mit einer positiven Bilanz. Durch verändertes Nutzerverhalten haben die Beteiligten 23.807 Kilowattstunden Strom sowie 831 Kubikmeter Wasser eingespart. Beides entspricht etwa dem Jahresverbrauch einer kleinen Schule. Dafür erhalten sie eine Prämie in Höhe der Hälfte der eingesparten Energiekosten zur freien Verfügung.

Zehn Prozent der erzielten Einsparungen kommen den Hausmeistern zugute. Der Rest des eingesparten Geldes entlastet den städtischen Haushalt. Heute wurden die eifrigen Sparer im Neuen Rathaus ausgezeichnet.

Schwerpunkt für das nächste Projektjahr: Wärmeverbrauch

Und „Halbe-Halbe“ geht weiter: Als Schwerpunkt für das nächste Projektjahr ist der Wärmeverbrauch identifiziert worden, was unter anderem bedeutet, die Heizungssteuerung zu optimieren und das Lüftungsverhalten zu verbessern.

„Das Projekt ist eine Herausforderung“, betonte Dorothee Dubrau. „Erfreulicherweise ist es allen beteiligten Einrichtungen gelungen, schon im ersten Jahr Einsparungen zu erzielen. Der Sinn des Vorhabens geht aber darüber hinaus. Es geht um einen Einstellungswandel hin zu bewusstem, sparsamem Umgang mit Ressourcen. Die Schülerinnen und Schüler der Energieteams leisten dazu auch als Multiplikatoren im Freundes- und Familienkreis einen wertvollen Beitrag.“

„Halbe-Halbe“ startete im Herbst 2017 und wird von der Nationalen Klimaschutzinitiative gefördert. Beteiligt waren bislang

  • die Grundschulen August-Bebel-Schule,
  • Hans-Kroch-Schule und
  • die Schule Holzhausen sowie
  • die Gymnasien Anton-Philipp-Reclam-Schule
  • die Immanuel-Kant-Schule und
  • die Susanna-Eger-Schule,ein Berufliches Schulzentrum.

Im nächsten Projektjahr wollen acht weitere Schulen mitmachen:

  • das Gymnasium Engelsdorf,
  • die 39. Grundschule,
  • das Wilhelm-Ostwald-Gymnasium,
  • die Karl-Liebknecht-Schule,
  • die Förderschule Thonberg,
  • das Berufliche Schulzentrum I,
  • die Schule in der Karl-Heine-Straße und
  • die Wilhelm-Hauff-Schule.

Das Projekt funktioniert wie folgt

An den Schulen werden Energieteams gebildet, die auf Rundgängen durch Heizungskeller, Klassenräume, Fachkabinette, Lehrerzimmer, Dachboden und Sporthalle die Gebäudetechnik, die Nutzungszeiten und andere Daten aufnehmen. Weitere Bestandteile sind Energiespar-Unterricht und die Festlegung konkreter Maßnahmen. So sammelte das Energieteam des Reclam-Gymnasiums umsetzbare Ideen, zum Beispiel Verzicht auf Warmwasser beim Händewaschen. Die Schüler erarbeiteten Vorträge, die sie dann in anderen Klassen hielten, eine Gruppe drehte ein Video.

Betreut wird „Halbe-Halbe von zwei externen Dienstleistern: dem in Berlin ansässige Unabhängigen Institut für Umweltfragen (UfU) sowie der aus Hamburg stammenden Firma fifty/fifty-concept. Das Unabhängige Institut für Umweltfragen übernimmt hierbei die pädagogische Betreuung der Schulen, während fifty/fifty-concept für die Auswertung des Energieverbrauchs zuständig ist.

Weitere Informationen

www.halbe-halbe.leipzig.de


Schulen in Flöha und Zwickau sparen Energie

Auch im Schuljahr 17/18 wurde an sächsischen Schulen Energie gespart. In Flöha haben drei Termine mit den KlassensprecherInnen stattgefunden.  Zum ersten Termin wurden Plakate fürs Schulhaus gebastelt, dann gab es noch einmal einen Energierundgang und zum Schluss wurde das CO2-Messgerät vorgestellt und der Ökologische Fußabdruck berechnet.
In dieser sehr engagierten Schule – was sowohl betreuenden Lehrkräfte als auch den Hausmeister betrifft – soll auch im kommenden Schuljahr mit dem Energieteam überlegt werden,  wie man das Thema Energiesparen noch mehr in die Schule bringt.
In Zwickau wurde ein Profilkurs in der 9. Klasse eingeführt, in dem das Energiesparprojekt verankert ist.Im abgelaufenen Schuljahr wurde eine Vorstellung vor anderen Schulen durchgeführt, um das Energiesparprojekt auch anderen näher zu bringen. Beim zweiten Vor-Ort-Termin berechneten die Schülerinnen und Schüler ihren ökologischen Fußabdruck. Dies führt immer wieder zu Aha-Momenten in denen den Schülerinnen und Schülern ihr Energie-, Umwelt und Konsumverhalten bewusst wird.

Das von der Sächsischen Energieagentur (SAENA) geförderte Projekt wird auch im kommenden Schuljahr an den Schulen durchgeführt.


Reclam Gymnasium sucht Energiefresser

Das Reclam Gymnasium ist ein sehr großes Gebäude mit über 900 Schülerinnen uns Schülern. Die Schule verspricht sich deshalb mit ihrem Engagement bei dem „Halbe-Halbe“ Projekt auch große Einsparungen im Bereich Energie. Hier machten sich die Schülerinnen und Schüler einer 8. Klasse auf die Suche nach Energiefressern und nach Maßnahmen, wie sich Energie einsparen lässt. Diese Maßnahmen teilten die Schülerinnen und Schüler in verschiedene Verantwortlichkeiten: was können alle Schüler und Lehrkräfte tun, was obliegt dem Hausmeister und wo ist das Gebäudemanagement verantwortlich?
Beim Energierundgang und bei den Temperaturmessungen in vielen Räumen der Schule einigten sie sich auf Folgendes: Das Licht und nicht benötigte Geräte sollen in den Pausen ausgeschalten werden. Schließlich könnte in Deutschland der Strom, den 3 Atomkraftwerke in einem Jahr produzieren, eingespart werden, wenn alle Stand by-Geräte ausgeschalten werden. Aber auch das Festlegen eines Energieverantwortlichen pro Klasse gehört zu den Maßnahmen, die alle Schülerinnen und Schüler und Lehrkräfte der Schule umsetzen sollen. An die Hausmeister ging der Apell, die Temperaturen am Wochenende und in den Ferien noch mehr abzusenken. Denn diese sind oft viel zu hoch in Zeiten, in denen fast niemand in der Schule ist. Hier ist auch das Gebäudemanagement gefordert. Eine effektive Absenkung lässt sich besser erreichen, wenn sie direkt von den Hausmeistern gesteuert werden kann. An das Gebäudemanagement geht die Bitte, die Leuchtstoffröhren durch LED zu ersetzen und zukünftig energiesparende Geräte zu kaufen.
Damit auch die Schülerinnen und Schüler der anderen Klassen und die Lehrkräfte der Schule wissen, was im Bereich Energiesparen läuft, wurden Plakate gestaltet, Vorträge ausgearbeitet und ein Video gedreht.


GS Holzhausen - GrundschülerInnen decken Energielecks auf

GS Holzhausen – GrundschülerInnen decken Energielecks auf

Das Energiesparprojekt „Halbe-Halbe“ wurde in der Grundschule Holzhausen sowohl in der Schule als auch im Hort durchgeführt. Es nahmen die beiden dritten Klassen teil. Zu Beginn des Projektes erkundeten die Kinder zusammen mit dem Hausmeister ihre Schule und den Hort aus energetischer Sicht – welche Heizung gibt es, mit was wird die Schule eigentlich geheizt, wie funktioniert die Beleuchtung, ist das Schulhaus gedämmt. Diese und andere Fragen wurden vom Hausmeister beantwortet. Und nein –das Schulhaus ist nicht gedämmt, da es unter Denkmalschutz steht. Am Spannendsten war für die Kinder der Blick in den Heizungskeller, wann hat man dazu schon mal die Gelegenheit. Und das sie als erste in die neu sanierte Turnhalle durften war auch toll.

Bei weiteren Terminen klärten wir dann, mit welchen Maßnahmen in der Schule und im Hort Energie gespart werden kann und wer für die Maßnahmen verantwortlich ist. Zum Abschluss gestalteten die Schülerinnen und Schüler tolle Plakate, um auch die anderen Klassen und die Eltern auf dieses Projekt aufmerksam zu machen.

Plakat Energie Girls


Das Energieteam der Hans-Kroch-Schule auf der Suche nach Energieverschwendung

Das Energieteam der Hans-Kroch-Schule ist Energieverbrauchern auf der Spur

Die Klasse 2b stellt das Energieteam der Hans-Kroch-Schule. Im Verlauf des ersten Projektjahres beschäftigten sie sich mit dem Zusammenhang von Energieverbrauch, CO2-Ausstoß und Klimawandel. Sie lernten die Energieversorgung des Schulgebäudes kennen und erkundeten bei einem Energierundgang die Eigenheiten des Gebäudes. Insbesondere die alten Fenster lassen sich kaum für eine Stoßlüftung in der Heizperiode öffnen. Dafür stehen die Oberlichter offen, um die auch von den Schülern gemessenen sehr hohen Temperaturen auszugleichen. Diese Informationen wurden an das Amt für Gebäudemanagement weitergeleitet. In den Sommerferien soll nun eine Überprüfung und Reparatur der Heizungsanlage erfolgen.

Stromverbrauch und elektrische Geräte waren ein weiterer Schwerpunkt des Energieteams. Lichtschalter wurden beschriftet, um z. B. gezielt nur die Beleuchtung auf der Wandseite der Klassenräume einzuschalten.

Um alle anderen Klassen über die Aktivitäten zu informieren, gestalteten die Schüler Plakate, die im Schulgebäude an zentralen Stellen angebracht wurden. Im „Schultreff“, der Vollversammlung der Schule, berichtete Herr Giersch vom UfU e.V. von den bisherigen Aktivitäten des Energieteams. Die Schulleitern Frau Beckert gab allen noch Energietipps zum Wassersparen in den Toiletten und zum Stromsparen.

Das Energieteam misst die Raumtemperaturen im Computerkabinett

Offene Oberlichter findet das Energieteam beim Rundgang um das Schulgebäude

Plakate werden gestaltet, um die anderen Klassen über Energiesparmöglichkeiten zu informieren


Stellenausschreibung in Leipzig

Freie Mitarbeitende für Energiesparprojekte an Grund- und Oberschulen

Das Unabhängige Institut für Umweltfragen e.V. (UfU) ist eines der bestimmenden sozial-ökologischen Institute in Deutschland. Es initiiert und betreut seit 1990 angewandt wissenschaftliche Projekte, Aktionen und Netzwerke. 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten vier Fachgebieten.

Das Fachgebiet Energieeffizienz & Energiewende sucht insbesondere im Rahmen des Projektes „Halbe-Halbe“ in Leipzig für die Betreuung von Schulen in den Heizperioden der nächsten Schuljahre (jeweils Oktober bis April) feste freie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

  • Pädagogische Mitarbeitende mit gebäudetechnischem KnowHow
  • Technische Mitarbeitende mit pädagogischem KnowHow

Wir führen Energiesparprojekte an Schulen seit über 20 Jahren durch und beraten fortlaufend Kommunen, die Energiesparmodelle einführen möchten.

Mit fifty/fifty werden einerseits Nutzer*innen in Schulen motiviert, durch eine Änderung ihres Verhaltens Energie im Alltag einzusparen, andererseits wird versucht, durch technische Optimierungen Einsparungen zu erzielen. Dabei wird durch pädagogische Arbeit nach den Prinzipien der Bildung für eine nachhaltige Entwicklung (BNE) ein optimiertes Nutzerverhalten erreicht. Auch für erkannte organisatorische und technische Probleme werden Lösungsmöglichkeiten entwickelt und punktuell realisiert. Heute steht fifty/fifty als Markenname für alle Formen von Energiesparprojekten mit finanziellem Anreizsystem.

Aufgaben:

  • eigenverantwortliche Vereinbarung und Durchführung von mehreren Vor-Ort-Terminen in mindestens drei Schulen; durchschnittlich sind pro Schule 25 Stunden Zeitkontingent vorgesehen
    • Unterricht mit Schülergruppen (max. Klassengröße) zu den Themen Energie, Energieeffizienz, Energiesparen und anthropogener Klimawandel
    • energetische Gebäudeanalyse
    • Durchführung und Auswertung von Messungen
    • Anleitung der Durchführung schulinterner Öffentlichkeitsarbeit zum Projekt
  • Dokumentation der Arbeit an Schulen (Energierundgang, pädagogische Termine, weitere Termine z. B. mit dem Hausmeister oder der Hausmeisterin, Besuch einer schulinternen Konferenz o.ä., Arbeitszeitnachweis)
  • Entwicklung einer Liste von Maßnahmenvorschlägen zur Energieeinsparung für die einzelnen Schulen

Wir erwarten:

  • Erfahrung sowie Lust und Freude an der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen
  • grundsätzliches technisches Verständnis
  • soziale Kompetenz und Kommunikationsgeschick am Telefon, im schriftlichen Verkehr und persönlich in Schulen
  • Zuverlässigkeit und Verantwortungsbewusstsein
  • persönliches Interesse am Thema Energieeffizienz und am Klimaschutz
  • Kenntnisse in MS Word, Excel und PowerPoint und in der Bildbearbeitung
  • Deutschkenntnisse auf dem Level „verhandlungssicher“

Wir freuen uns außerdem über:

  • vertiefende Kenntnisse im Bereich Gebäude- und Heizungstechnik oder vertiefende pädagogische Kenntnisse
  • Erfahrung in der Arbeit in Umweltprojekten
  • Kenntnisse im Umgang mit Messgeräten (Temperaturen, Beleuchtungsstärke, CO2-Konzentration, Stromverbrauch)

Das erwartet Sie:

  • Freiraum in der exakten Termingestaltung (in Absprache mit den jeweiligen Schulen) und in der Ausgestaltung des Unterrichts
  • ein durchschnittlicher Stundenlohn von 40,- € (in Abhängigkeit von der Schule)
  • eine mittelfristige Perspektive am UfU in einem engagierten, freundlichen Team

Den Einstieg erleichtern wir Ihnen mit einem Schulungstermin vor Beginn der Heizperiode in der letzten Septemberwoche bzw. Anfang Oktober 2018.

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbungen mit Anschreiben und Lebenslauf bitte ausschließlich in elektronischer Form als pdf-Datei bis spätestens 03.08.2018 an Heiner Giersch. Da sich Herr Giersch vom 16.07. bis 02.08. 2018 im Urlaub befindet, können Sie bei eventuellen Fragen während dieser Zeit Herrn Tilman Abresch (tilman.abresch@ufu.de) ansprechen.

Kontakt: Heiner Giersch
E-Mail: Heiner.giersch@ufu.de, Tel. 0345 5248046
Büro Große Klausstraße 11, 06108 Halle (Saale)
Web: www.ufu.de

Offizielle Ausschreibung: Download pdf (536KB)

Haben Sie Interesse an der Projekt-Mitarbeit in Energiesparprojekten an anderen Orten innerhalb Deutschlands (Berlin, Land Brandenburg, Hannover)? Dann schicken Sie Ihre Bewerbung bis zum 31.07.2018 an: Frau Hoai Nguyen (hoai.nguyen@ufu.de).


Die Susanna-Eger-Schule ist Energieverbrauchern auf der Spur

Das Energieteam der Susanna-Eger-Schule ist Energieverbrauchern auf der Spur

Das Energieteam der Susanna-Eger-Schule wird durch die Klasse der angehenden Betriebswirte gebildet, die bereits über eine abgeschlossene Berufsausbildung verfügen. Rasch wurde das Energieteam aktiv: Für den Hausmeister stellte es eine Liste mit „Ressourcenlecks“ zusammen, auf der sie schlecht funktionierende Druckwasserhähne und Spülkästen sowie defekte Oberlichter ermittelten. Auch das Fensterputzerteam wird dem Hausmeister undichte Oberlichter bzw. schlecht schließende Fenster melden, so dass er umgehend eine Reparatur veranlassen kann.

In den zum Schulkomplex gehörenden Gebäuden führte das Energieteam in allen Räumen Temperaturmessungen durch. Die Werte verglichen sie mit den Vorgaben der automatisierten Einzelraumsteuerung der Heizung und stellten dabei einige Unregelmäßigkeiten fest. Diese sollen durch Messungen im nächsten Projektjahr überprüft werden. Hilfreich wäre es, wenn der Hausmeister vor Ort die Steuerung regeln könnte, um rasch auf Fehler oder Störungen reagieren zu können.

Energierundgang: Wie viel Fenster stehen auf Kipp?

Die Temperaturwerte werden im Protokoll eingetragen


Kommunen und schulen für den europäischen Klimaschutzdialog gesucht

Im Rahmen des EUKI-Projektes „Bridging European and Local Climate Action“ werden deutsche Kommunen gesucht, die im Klimaschutz ambitioniert vorangehen und ihre Erfahrungen mit europäischen Partnern teilen möchten. Kommunen können ihre Online-Bewerbung ab jetzt einreichen; die Bewerbungsfrist endet am 13. Juli 2018.

Klimaschutz ist eine weltweite gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Die Europäische Klimaschutzinitiative (EUKI) fördert grenzüberschreitenden Dialog sowie Wissens- und Erfahrungsaustausch, um gemeinsam die Umsetzung des Pariser Abkommens voranzutreiben. In dem dreijährigen Projekt erhalten deutsche Kommunen die Gelegenheit, sich mit Städten aus Portugal, Griechenland, Polen, Rumänien und der Tschechischen Republik auszutauschen und weiterzubilden.

Die Formate für diesen Austausch werden in unterschiedlichen Aktivitäten auf mehreren Ebenen abgebildet:

  • Regionale Workshops mit einschlägigen Experten dienen zur Vertiefung von fachspezifischem Wissen zu nachhaltiger Mobilität, erneuerbaren Energien, Energieeffizienz und weiteren relevanten Themen.
  • Städtepartnerschaften stärken das Zusammengehörigkeitsgefühl und machen die Projektentwicklung im Klimaschutz als gemeinsame Aufgabe erfahrbar.
  • In europäischen Kommunenkonferenzen kommen Vertreter der kommunalen, regionalen und nationalen Ebene zusammen, um Strategien und Ansatzpunkte für den Klimaschutz und die Rolle von Kommunen länderübergreifend zu diskutieren und sich in kollegialer Atmosphäre zu vernetzen.
  • Darüber hinaus besteht für Kommunen die Möglichkeit, Schulen in den europäischen Austausch einzubinden.

Direkter Link zum Bewerbungsformular

Mehr Informationen zum Projekt

Mehr Informationen zur Bewerbung (Die Bewerbungsfrist endet am 13.07.2018)